Feuertopf

Feuertopf

Ein Feuertopf ist immer eine tolle Sache – in gemütlicher Runde, am romantischen Lagerfeuer oder im heimischen Garten. Man kann eine super Mitbringparty organisieren und während man sich Geschichten am Lagerfeuer erzählt, köcheln die mitgebrachten Zutaten gemütlich im Feuertopf. Das Schönste an dieser Aktion ist, dass sich der Abwasch und die Vorbereitung in einem überschaubaren Maße einkalkulieren lassen und keiner die Arbeit alleine hat. Alle mitgebrachten Zutaten können in vorbereiteter Form, also geschält, gereinigt und in kleine Stückchen geschnippelt, mitgebr

acht werden. Diese werden dann nach und nach einfach in den Topf gegeben und gegart. Sehr gut machen sich da Bohnen, Erbsen, Karotten, Kartoffeln, Kohlrabi und natürlich darf Fleisch nicht fehlen, aber da Fleisch länger braucht als der Rest sollte das vielleicht vom Gastgeber schon mal vorgegart werden. Natürlich schmecken auch die eigenen Gartenkräuter, frisch geschnitten in so einem Topf super.

Alles aus dem Feuertopf

Ganz praktisch ist so ein Feuertopf auch, wenn man nur einen Kleingarten hat, sich keine Gasflasche anschaffen möchte und ansonsten nur einen Grill hat. Das frische Brot, was am Nachmittag den Feuertopf füllt und Abend dann den Magen oder eine leckere Soljanka und vorher am Nachmittag ein toller Kuchen – mit einem Feuertopf ist alles möglich. Einer für alles was schmeckt, wenig Abwasch und eigentlich wie in alten Zeiten, immer in der Natur, an der frischen Luft.

Warum ist der Feuertopf so beliebt unter den Menschen?

Es gibt doch inzwischen moderne Technik und gerade im Küchenbereich viele Sachen den Alltag nicht nur erleichtern, sondern gerade die Zubereitung von Mahlzeiten immer schneller werden lassen. Ich glaube es ist die Ruhe, in der man sich befindet, wenn man dem Garwerden der Speisen zuschaut, die Zeit die man genießt, mit Freunden oder der Familie, einfach der Rahmen um das Essen. Sollten sich noch Kinder der Familie befinden, dann zeigt man ihnen wie alles ohne die viele Technik früher ging und trotzdem haben die Menschen gelebt, man kann ihnen zeigen das Effizienz zwar wichtig aber nicht immer und überall sein muss. Wobei man bei einem Gebrauch des Feuertopfes auch effizient ist, denn man braucht keine teuren Strom und kein Gas.

Feuertopf als Geschenk

Neulich hatte ich mich mit Freunden unterhalten, welchen ich vor ein paar Jahren mal einen solchen Feuertopf geschenkt hatte, aber sie wussten nicht so richtig was sie damit anfangen sollten. Damals hatten sie einen Kleingarten, wo sie immer nur sporadisch mal waren und lieber kleine Snacks mitgenahmen als Suppe zu kochen. Also ärgerte ich mich über mein Geschenk und wollte das nächste Mal lieber vorher fragen, womit ich Ihnen eine Freude machen kann. Doch dann gab es eine Wendung wo mein Feuertopf sich zu einem Supergeschenk entpuppte.

Meine Freunde hatten sich entschieden ein Haus zu bauen und den Kleingarten zu verkaufen. Somit haben sie längere Zeit auf dem Bau verbracht, Tage mit viel Arbeit und wenig Zeit zum Kochen. Dazu kommt noch das eine Küche so ziemlich das Letzte ist was bei so einem Bauprojekt eingebaut wird. Nun wurde dieser Feuertopf zu neuem Leben erweckt und da er aus einem Material ist, welches unheimlich lange warm hält, war es bald das Beste auf der gesamten Baustelle. Meist sind diese Töpfe aus Gusseisen, welches die Eigenschaft hat, dass darin entstandene Gerichte lange heiß bleiben. Da die meisten Feuertöpfe so ausgestattet sind, dass man die Temperatur überprüfen kann ohne den Deckel anzuheben, weil sie über eine Thermometerdurchführung verfügen, macht es richtig Spaß im freien zu kochen.

Ohne viel Aufwand kann man eine größere Menge kochen. Jetzt waren meine Freunde froh einen solchen Topf zu haben und waren stetig damit beschäftigt zu erfragen was man damit alles machen kann. Zum Richtfest hatten wir erst eine tolle Gulaschsuppe mit einem Brot was wir vorher schon in der Sonne, natürlich in diesem Topf, gebacken hatten und als Krönung zum Nachmittag noch einen Rührkuchen. Das war eins der schönsten Richtfeste die ich je erlebt habe und ich möchte nicht sagen es lag ausschließlich an dem Feuertopf, aber er hat viel dazu beigetragen.

Feuertopf – Essen als Genuss mit Freunden

Jetzt haben wir uns vorgenommen immer mal eine Party zu machen wo genau dieser Feuertopf zum Einsatz kommt, weil es einfach viel Zeit spart und ganz viele Leute davon satt werden können. Neulich haben wir ihn genutzt für die Fußballmannschaft in der mein Sohn ist und haben den Topf einfach im Sitzbereich der Kantine, im Stadion aufgestellt und das war das Highlight. Alle waren begeistert und die Jungs hatten einen riesigen Topf Tomatensoße mit viel Fleisch drin und die Nudeln konnten wir drin kochen. Super lecker sind die Gerichte aus dem Feuertopf schon deswegen möchte ich ihn nicht mehr missen. Jetzt bin ich permanent beschäftigt Werbung für den Feuertopf zu betreiben und meine Freunde sind dauernd dabei anderen Leuten von dem doofen Geburtstagsgeschenk zu erzählen, was 2 Jahre nur in einer dunklen Ecke lag und eigentlich ein super tolles Teil für den täglichen Gebrauch ist.

Inzwischen sind wir schon soweit dass wir gezielt Partys organisieren bei denen in der Planung ist, den Feuertopf zu nutzen, weil man da mehr Zeit für die Freunde hat und weniger Zeit in der Küche verbringt. In den meisten Fällen sind die Gastgeber nur damit beschäftigt sich um das leibliche wohl der Gäste zu kümmern und eigentlich sind sie schon Tage vorher mit der Vorbereitung beschäftigt. Anders ist das, wenn man einen Feuertopf besitzt und diesen richtig zu nutzen weiß. Meine Empfehlung ist ein Feuertopf, für die nächste Party und dann haben Sie, als Gastgeber, sehr viel mehr freie Zeit für Ihre Gäste, weil sie nicht viel aber trotzdem alles vorher vorbereiten können und es dann einfach vor sich hin köchelt. Das einzige was Sie brauchen ist eine kleine Feuerstelle und einen Feuertopf. Übrigens haben wir den Feuertopf dieses Jahr erstmals im Winter ausprobiert zusammen mit dem Grill, wir eröffneten die Grillzeit, im Dezember, hatten Gegrilltes und dazu gab es Feuerzangenbowle aus dem Feuertopf.